Jetzt wird´s beqeum!

Wir haben ja auch schon in den Westalpen viele Nächte im Auto verbracht. Warum? Wir hatten zwar ein Zelt dabei, das haben wir auch ein (!) mal genutzt :-D

Am Stelvio Pass, auf ca. 2500 Höhenmeter haben wir unser schönes neues Zweimannzelt aufgebaut. War gar nicht kompliziert und wir ganz stolz auf uns. Vielleicht hätten wir die Tage davor aber etwas weniger darüber scherzen sollen, dass uns wohl die Wölfe im Zelt besuchen werden. Mitten in der Nacht wurde Gundi, unser kleiner Wachhund, wach und hat mich aufgweckt. Da sie unruhig war wurde es für mich auch immer gruseliger, ... Nachteil am Zelt ist eindeutig, dass man nicht sieht was rund um einen passiert. Also was machen? Genau, da gibt´s nur eine Lösung: Laszlo aufwecken und er muss den großen, starken Mann machen und im Halbschlaf raus in die Kälte zum nachschauen was da so rumschleicht.

War weit und breit nichts zu sehen ...

Am nächsten Morgen sind uns einige Murmeltiere in der Nähe aufgefallen, vielleicht haben die sich ja in der Nacht mal umgeschaut wer da so schnarcht :-D

Da wir nach dieser kurze recht schlaflosen Nacht die meisten weiteren Nächte einfach im Auto verbracht haben war der Plan für dieses Jahr uns einen bequemen Schlafplatz im Auto herzurichten.

Als erstes musste die Rückbank weichen, war schneller raus als gedacht. Darunter musste mal der Dreck, welcher sich in über 20 Jahren darunter gesammelt hat raus, das war schon zeitaufwendiger. Danach ging es ans vermessen, Pläne zeichnen, ... Kurzer Besuch im Baumarkt und schon konnte es los gehen. Wir haben unser Bettgerüst in zwei Teilen geplant: oben, über die gesamte Länge hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz bis zur Heckklappe liegt das Grundgerüst, auf welches später der Rolllattenrost geschraubt wurde. Um den vorderen Teil, wo früher die Rückbank war, stabil zu halten haben wir hier noch ein extra Stützgerüst gebaut, welches unser Bett fest an seinem Platz hält. Unterm Holz liegt noch eine dünne Schaumstoffschicht um einerseits zu verhinder, dass es irgendwo klappert und andererseits auch das Fahrzeug zu schützen. Oben auf gibts natürlich noch eine Matratze, soll ja bequem werden. Laszlo und Gundi haben unser neues bequemes Bett im Auto schon mal getestet. Gundi wollte gar nicht mehr aussteigen ;-)

Aber nun genug geschrieben, hier noch ein paar Bilder vom Umbau für euch!


Viel Spaß beim anschauen wünscht euch

Sandra


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